Basteln, Rezepte, Bücher
Rund um Ostern
Osterkerze
Die Osterkerze verbindet die griechische, jüdische, römische und christliche Lichttradition. Das Licht gilt als Zeichen des Lebens. Im Christentum ist die Osterkerze erstmals im 4. Jahrhundert nach Christus entstanden und sie hat sich dann bis zum 10. Jahrhundert in die unterschiedlichsten Regionen der westlichen Welt weiter verbreitet.
Die Osterkerze gilt als Symbol für den Tod und Sterben besiegenden, auferstandenen Jesus Christus. Die weiße Farbe der Kerze steht als Hoffnung für neues Leben.
Nach altem Brauchtum, wird die Osterkerze am Beginn der Osternachtfeier von Karsamstag auf Ostersonntag mit dem geweihten Osterfeuer entzündet und in die vollkommen dunkle Kirche getragen. Danach wird die festlich geschmückte Osterkerze (Motive sind meist: Kreuz, Baum, Lamm, Taube, Sonnenlicht oder Wasser) auf dem Leuchter angebracht und die Kirchengemeinde entzündet ihre mitgebrachten Osterkerzen an dieser Flamme. Dadurch wird bekundet, dass Jesu der Ursprung des Lebens ist und Licht in die Dunkelheit bringt.
Auch bei Begräbnismessen brennt die Osterkerze neben dem Sarg, um die Verbindung zwischen Tod, Taufe und Auferstehung zu verdeutlichen.
Die Osterkerze brennt nur während der 50tägigen Osterzeit von Ostern bis Pfingsten, an Taufgottesdiensten, um an ihr die Taufkerze zu entzünden, und an Begräbnismessen.
Sie ist ein Zeichen für Christus, unser Licht. Die Osterkerze ist zunächt das einzige Licht in der dunklen Kirche bis nach und nach alle anderen Kerzen angezündet werden. Auf der Osterkerze sind rote Zeichen: Das Kreuz mit den Wunden Christi, die Jahreszahl und zwei griechische Buchstaben, Alpha und Omega. Die Buchstaben sollen uns sagen, dass Christus der Anfang und das Ende ist.
eingesandt von Kathrin Sch.

